Joachimthalsches Gymnasium
Grundgedanken zum Internats –und Erziehungskonzept
Dem Internats- und Erziehungskonzept liegt das Generationenprojekt zugrunde, welches in das pädagogische Konzept der Schule als erweitertes Bildungsangebot hineinwirkt. Bildung und Erziehung bilden am Joachimthalschen Gymnasium eine symbiotische Einheit.
Das Ziel des erweiterten Bildungsangebotes besteht darin, ganzheitlich orientierte Weltbürger, die ihre internationale Verantwortung für die Menschlichkeit und den Erhalt der Ressourcen auf diesem Planeten erkennen, zu bilden und auszubilden sowie sie dabei zu unterstützen, Wege in eine bessere und friedlichere Welt zu finden.
Wir sind überzeugt, dass die jungen Menschen unserer Zeit neue Konzepte entwickeln und Großes vollbringen können, um eine Veränderung in der Welt und in den Grundwerten menschlicher Beziehungen herbeizuführen.
Zur Erreichung dieses Ziels sollen die SchülerInnen aus einem Zustand der Ausgeglichenheit und der gefestigten Persönlichkeit heraus ihre volle Leistungsfähigkeit entwickeln lernen.
Wir möchten den Geist von Wissbegierde und Entdeckertum in den jungen Menschen wecken; gepaart mit kritischem Denken und dem Willen Fakten zu hinterfragen um zu eigenen Entscheidungen zu gelangen.
Dazu gehört, seine ureigenen Kräfte und Fähigkeiten zu entdecken und sie für ein erfolgsorientiertes Handeln nutzen zu lernen.
Durch Kommunikation ist Reflektion möglich, die die eigenen Stärken und Grenzen sichtbar werden lässt. Kommunikation ist das Fundament unseres Konzeptes.
Es geht in unserem Erziehungs- und Bildungskonzept um die Förderung aller Faktoren, die ein besseres Leben und Lernen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit hervorbringen.
Die notwendigen Fakten und Voraussetzungen hierfür werden neben dem Unterrichtsstoff durch die Weitergabe von lebendigem (selbst erlebtem) Erfahrungswissen einer älteren Generation vermittelt.
Ungefähr 30-40 erfahrene Menschen werden mit ca. 200 SchülerInnen auf dem Campus wohnen und leben – zusätzlich zu der Betreuung durch Lehrer und Pädagogen. Diese Menschen teilen unsere Lebensphilosophie, haben Besonderes geleistet und es ist ihr Wunsch mit jungen Menschen über ihr Leben und ihre Erfahrungen zu kommunizieren und ihnen dem Leben dienliche Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln.
Hinzu kommen jährlich einige internationale Gäste, die für eine bestimmte Zeit auf den Campus eingeladen werden. Bei der Auswahl der Gäste orientieren wir uns vorrangig an Biografien, die die SchülerInnen besonders interessieren und scheuen uns nicht, auch hochrangige Persönlichkeiten, ob aus Wirtschaft, Politik, Kultur etc., zu Gesprächen, Workshops oder Projekten einzuladen.
Wir möchten in der großen Familie des Joachimthalschen Gymnasiums den Teil der Vermittlung von Werten und Erfahrungswissen ausgleichen, den Eltern und Großeltern durch die Probleme der heutigen Zeit – geprägt durch zuviel Stress und zuwenig Zeit - nur begrenzt zu geben in der Lage sind.
So kann diese Bildungseinrichtung eine emotional förderliche Petrischale sein, in der die „Schuleltern“ und Kursleiter ihre Autorität durch Qualität ausüben; während die verschiedensten Lebenswege und –anschauungen der auf dem Campus ansässigen Menschen den SchülerInnen als lebendiges Informationsmaterial subtil, freiwillig und wie nebenbei mit Lebensfreude angeboten werden.
Grundpfeiler unserer Philosophie sind eine positive Lebenseinstellung, das Leben von Bewusstheit und Selbstverantwortung sowie die eigene Erkenntnis, dass jede Krise friedlich lösbar ist und eine Herausforderung für neue kreative Prozesse darstellt.
Weitere Ziele sind
- Fördern des Gemeinschaftsgefühls, von Toleranz und Gewaltfreiheit
- Kennenlernen der internationalen, weltumspannenden Lebenswirklichkeit
- Wege für eigene, fundierte und ganzheitliche Entscheidungsfindung eröffnen
- Neues Wertegefüge vermitteln, welches die größten Erfolgsaussichten für ein erfülltes Leben bietet
Für das Joachimthalsche Gymnasium wird ein eigenes Gesundheitsprojekt entwickelt. Unter anderem werden Techniken angewendet, die Stress abbauen, Erschöpfung verschwinden lassen und Vitalität sowie geistige Aufnahmenfähigkeit und Konzentration fördern. Dadurch können sich eigene Ressourcen frei entwickeln – eine wichtige Voraussetzung um Begabtenförderung auf feste Füße zu stellen.
Unsere Philosophie und Ziele wollen wir durch die Gemeinsamkeit von Jung und Älter auf dem Campus im täglichen Miteinander vorleben, kommunizieren und über Projektarbeit vermitteln.
Durch Projektarbeit sollen SchülerInnen Einblicke in das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben erhalten und auch in diesem Verantwortung übernehmen lernen. Unternehmerisches Denken und Handeln sowie Projektmanagementfähigkeiten werden vermittelt.
Ziel der Projektarbeit ist es, eine Vernetzung zum Besten aller Beteiligter von Beginn an zu trainieren und zu verwirklichen. Bei wirklich konstruktivem Handeln profitieren alle Beteiligten, generationen-, kultur- und länderübergreifend wie es sich für die Elite unserer kommenden Wirtschaftsszenarien als am meisten nützlich erweisen wird.
Dafür haben wir ein Erziehungs- und Bildungskonzept entwickelt und freuen uns auf jeden interessierten Menschen, der sich mit unserer Zielstellung identifizieren kann, selbst über wertvolle Erfahrungen verfügt und junge Menschen auf ihrem Bildungsweg unterstützen möchte.
Es können bereits jetzt erste Wohnungen auf dem Campus bezogen werden.
Nähere Informationen :
STARFIELD e.V. i.G.
Astrid Jordan
Tel.: Projektbüro 0162 61 98 793
a.jordan@mehrgenerationendorf.de